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Häufige Fragen zur Katzenernährung

Für alle neuen Katzenbesitzer und damit Anfänger in der Katzenhaltung möchten wir die gängigsten Fragen, die immer wieder auftauchen, beantworten: 

Braucht meine Katze Abwechslung in der Fütterung?

Für uns Menschen ist es wichtig, dass wir uns abwechslungsreich ernähren, doch ist es das für die Katze ebenfalls? Die Frage ist leicht zu beantworten: Nein. 

Bekommt eine Katze ein hochwertiges Alleinfuttermittel oder eine selbstzubereitete Fütterung, welche ihren Nährstoffbedarf komplett deckt, benötigt sie keine Abwechslung im Futternapf. Sie wird sich über eine eintönige Fütterung auch nicht beschweren, denn in der Natur ist die Sortenvielfalt ebenfalls nicht sehr breit gestreut. 

Unter Umständen kann es bei freier Verfügung verschiedener Sorten dazu kommen, dass Katzen mehr Fressen als bei einer konstanten Fütterung. Die Gefahr Übergewicht zu entwickeln steigt dadurch evtl. etwas an. Zudem muss sich der Magen-Darm-Trakt bei einer abwechslungsreichen Fütterung immer wieder an eine neue Futterzusammensetzung anpassen. Weicher Kot kann hier die Folge sein.

Bei jungen Kätzchen ist es jedoch sinnvoll sie mit den verschiedenen FütterungsARTEN (Nassfutter, Trockenfutter, Selbstzubereitetes Futter) einmal vertraut zu machen. Denn in diesem Alter lernen die Kleinen von ihrer Mutter, was man fressen kann und was nicht. Das kann eine spätere Futterumstellung erleichtern. Futterwechsel sollten unter Rücksichtnahme auf den Verdauungstrakt immer über mehrere Tage stattfinden.

Darf ich meiner Katze Milch geben?

Zuallererst: Katzen benötigen keine Milch – die wichtigste Flüssigkeitsquelle ist und bleibt Wasser. Geben Sie Ihrer Katze Milch wird sie gegebenenfalls mit weichem Kot darauf reagieren. Aber warum ist das so? Katzenwelpen können ja auch problemlos Muttermilch trinken. 

Das Enzym Laktase, das den Milchzucker (Laktose) im Darm spaltet, wird nach dem Absetzen des Welpen und der Umstellung auf feste Nahrung kaum oder gar nicht mehr vom Körper gebildet. Es wird nur dann gebildet, wenn es benötigt wird. Aber bei erwachsenen Tieren nicht mehr in dem Maße wie bei Jungtieren. Je nach noch vorhandener Enzymaktivität kann eine erwachsene Katze daher unter Umständen eine kleine Menge Milch vertragen, doch größere Mengen werden vermutlich Probleme bereiten. Alternativ kann man, wenn man das unbedingt möchte, sogenannte Katzenmilch bzw. laktosefreie Milch verwenden. Denken Sie aber an die darin enthaltenen Kalorien und setzen diese Produkte daher nur in Maßen ein. 

Welche Fleischsorten sind für meine Katze geeignet? 

Katzen haben als Fleischfresser einen sehr hohen Bedarf an Eiweiß. Dieser wird über die Aufnahme von Fleisch gedeckt. Prinzipiell können Sie Ihrer Katze jede Fleischsorte anbieten. Die Sorten, die gewöhnlich verwendet werden, sind Fleisch vom Rind, Huhn, Pute, Lamm, Schwein und Wild. Bis auf zwei Ausnahmen können Sie das Fleisch gekocht, gedünstet, gebraten oder auch roh (einwandfreie Qualität) verfüttern. 

Ausnahmen: Schweinefleisch dürfen Sie ebenfalls gerne verwenden, aber kochen Sie es immer komplett durch! Rohes Schweinfleisch kann das Aujeszky-Virus enthalten. Eine Infektion mit diesem Virus endet für Katzen und Hunde immer tödlich. Durch das Erhitzen des Fleisches wird das Virus zuverlässig abgetötet.

Geflügelfleisch kann Salmonellen enthalten. Daher muss hier auf einwandfreie Qualität und bei der Verarbeitung auf strikte Hygiene geachtet werden. Gegebenenfalls sollte das Fleisch nur gegart verfüttert werden. Infizieren sich Katzen oder Hunde mit Salmonellen, verläuft das in der Regel mild, sie werden jedoch leicht zu Ausscheidern und stellen damit eine Gefahr für Kinder, Senioren und Schwangere da, die im selben Haushalt leben.

Frisst Ihre Katze gerne Fleisch und möchten Sie anstatt Fertigfutter die selbstzubereitete Fütterung auf Dauer anbieten? Dann müssen unbedingt bestimmte Nährstoffe ergänzt werden. Denn nur Fleisch liefert bei weitem nicht das Nährstoffspektrum, das Ihre Katze benötigt. In der Natur sieht das anders aus – da frisst die Katze das ganze Beutetier mit Haut und Haaren und holt sich daraus alles was sie braucht. Bei einer reinen Fleischfütterung gilt das nicht. Die fehlenden Nährstoffe können über komplette Mineralpulver oder auch über einzelne Zusätze ergänzt werden. Sollten Sie sich unsicher sein, wie man eine solche Fütterung zusammenstellt, helfen wir Ihnen gerne weiter! Schauen Sie auch gerne in unserer Rezeptwelt vorbei, hier finden Sie verschiedene kostenfreie Rezepte zum Selbstzubereiten.

Kann man Katzen und Hunden das gleiche Futter geben?

Hat man Hunde und Katzen zuhause lässt es sich kaum vermeiden, dass sie sich jeweils aus dem anderen Napf etwas klauen. Solange dies nur manchmal geschieht, ist es kein Problem. Für Katzen ist allerdings das Hundefutter für die dauerhafte Ernährung nicht geeignet. Sie benötigen vergleichsweise mehr Eiweiß sowie spezielle Nährstoffe (Taurin, Arachidonsäure) in ihrem Futter, welche sie nicht selbst bilden können. Da der Hund diese Stoffe nicht über die Nahrung aufnehmen muss, finden sie sich nicht oder nur in geringem Maße im Hundefutter. Folglich sollten Katzen nicht auf Dauer Hundefutter bekommen, um Nährstoffmängel zu vermeiden.

Braucht eine alte Katze ein anderes Futter?

Solange Ihre Katze fit ist, ihr Idealgewicht hält und beim jährlichen Blutcheck keine Auffälligkeiten zu finden sind, braucht sie per se kein spezielles Futter. Im Alter, bei Katzen ab ca. 10-12 Jahren, verändert sich jedoch der Stoffwechsel. Beispielsweise reduziert sich die Funktion von Organen wie Nieren und Leber. Diese speziellen Bedürfnisse können bei der Fütterungszusammenstellung berücksichtigt werden.

Für ältere Hunde ist es sehr typisch, dass sich der Energiebedarf im Alter durch weniger Bewegung und vermehrtes Schlafen reduziert und die Gefahr von Übergewicht steigt. Bei älteren Katzen ist eine Reduzierung des Energiebedarfs nicht so typisch. Sie zeigen meist eher eine Tendenz zum Normal- bis hin zum Untergewicht. Aber natürlich gibt es hier auch Ausnahmen. Wichtig ist es also für die Katze, dass der Energiegehalt der Ration an die individuelle Gewichtsentwicklung nach oben oder nach unten hin angepasst wird, da beide Varianten möglich sind. Denn extreme Gewichtsabweichungen vom Normalzustand sollten unbedingt vermieden werden. Eine Europäisch Kurzhaar Katze hat ein Normalgewicht von 3–4 kg.

Da der Abbau von Eiweiß über Nieren und Leber geschieht, sollte die Fütterung von Seniorenkatzen einen moderaten Eiweiß- und auch Phosphorgehalt aufweisen. Dadurch werden diese Organe entlastet. Trockenfutter sollte dabei max. 0,6 % Phosphor enthalten, Nassfutter zwischen 0,1 bis 0,23 % Phosphor. Dies erreicht man bei selbstzubereiteten Rationen durch eine Verringerung der Fleischmenge und einer Zufuhr von Kohlenhydraten wie beispielsweise gekochten Kartoffeln, Nudeln oder Reis als alternative Energiequelle. Denn die Kalorien, die durch die Fleischreduktion wegfallen, sollten wegen der Verträglichkeit nicht nur über eine Erhöhung der Fettmenge ersetzt werden. Auf dem Markt gibt es hierfür spezielle protein- und phosphorreduzierte Alleinfuttermittel für Senioren oder Rezepte für selbstgekochtes Seniorenfutter.

Empfehlenswert ist auch eine etwas höhere Zufuhr von Zink, Vitamin E, B-Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren, um das Immunsystem zu unterstützen und erhöhte Verluste über die Nieren (insbesondere B-Vitamine) auszugleichen.

 

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude mit Ihrer Katze! Sollten Sie Fragen zur allgemeinen oder speziellen Katzenernährung haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass Fragen per Telefon oder E-Mail nach Rücksprache kostenpflichtig sind.

 

Bildnachweis: istock.com, 173149065, © v777999

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