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Wildvogelfütterung - das Für und Wider

Die Wildvogelfütterung wird heiß diskutiert. Prof. Berthold und Gabrielle Mohr haben sich mit diesem Thema stark beschäftigt und ein Buch darüber verfasst. Verschaffen Sie sich ebenfalls einen kleinen Überblick über die wichtigsten Argumente und holen Sie sich wertvolle Tipps zur Wildvogelfütterung.

Das Darwin- Prinzip – der stärkere überlebt

Das Ökosystem hat aufgrund des Menschen einen starken Wandel durchlebt. Vielerorts fehlt die ursprüngliche Artenvielfalt an samenreichen „Unkräutern“ und auch der Lebensraum, sei es in Form von Scheunen, Baumhöhlen oder Sträuchern, wird immer knapper. Der starke Einsatz von Herbiziden und Insektiziden in Industrie und Privatgärten hat die Wildpflanzen- und Insektenvielfalt stark eingeschränkt. Büsche und Hecken, die aus einheimischen Pflanzen bestehen, werden vielerorts durch exotische Arten ersetzt. Das natürliche Ökosystem ist somit gestört und die Zufütterung stellt zwar einen Eingriff in die Natur dar, dieser ist aber als positiv und lebenserhaltend zu sehen.

Keine „Wohlstandsvögel“

Keine Sorge, durch die Zufütterung verursachen Sie keine gefiederten Couchpotatoes.
Viele Studien in Großbritannien beschäftigten sich mit der Angst, dass die Vögel durch die Zufütterung verlernen könnten, ihr natürliches Futter zu suchen. Es zeigte sich, dass die Tiere zwar das vom Menschen gereichte Futter annehmen, wenn Nahrungsmangel besteht, es aber lediglich als Zusatzfutter nutzen. Wenn möglich suchen sie in der Natur ihre arttypische Nahrung und bevorzugen diese dem Zufutter.

Der tote Vogel am Futterplatz

Das Immunsystem der Vögel ist ausgesprochen stark und wehrt Infektionen meist zuverlässig ab. Gerade im Winter kann es aber durchaus möglich sein, dass ein einzelnes Tier z.B. aufgrund einer Verletzung erkrankt und verstirbt. Selten auftretende, einzelne Todesfälle sind somit normal. Sterben tatsächlich mehrere Vögel innerhalb kürzester Zeit rund um den Futterplatz, ist es möglich, dass sich eine ansteckende Erkrankung unter den Tieren auszubreiten begonnen hat. Dann sollte man den Futterplatz für ca. eine Woche schließen, das Futter entsorgen, die Fütterungsgegenstände gründlich reinigen und desinfizieren. Danach ist die Infektionskette normalerweise durchbrochen und die Fütterung kann wieder an derselben Stelle begonnen werden.

Tipps zur richtigen Wildvogelfütterung

In Supermärkten erhält man günstig Meisenknödel und Streu- Fettfutter meist von geringerer Qualität. Der Fachhandel hält spezielles Futter bereit, das hochwertig, nahrhaft und auf die Bedürfnisse der einzelnen Nahrungsspezialisten zugeschnitten ist. GEVO ist unser Partner für artentsprechendes und vielseitiges Wildvogelfutter.

Neben dem Futter sind auch die Fütterungssysteme entscheidend. Für bodensuchende Tiere sollten Sie samenfreies Streufutter verwenden. Eine gute Alternative zum Futtertisch bzw. Futterhaus sind die sogenannten Futtersäulen. Hier können Sie das Vogelfutter ohne die Gefahr der Verunreinigung mit Kot anbieten. Fettfutter wie Meisenknödel oder Fettblöcke bietet man entweder im Netz frei im Baum aufgehangen an oder in speziellen Fettblock- und Meisenknödelhaltern.

Für einen tieferen Einblick in die Wildvogelfütterung ist das Buch „Vögel füttern, aber richtig“ von Prof. Berthold und Frau Mohr sehr empfehlenswert. Hier erhalten Sie klare und schlüssige Argumente für die Ganzjahresfütterung und wertvolle Informationen über die Fressgewohnheiten und das Futterspektrum unserer heimischen Vögel.

Wer frisst was?

Amseln und Wacholderdrosseln: Rosinen, Äpfel und in Fett getränkte gequetschte Hafer- oder Weizenflocken
Bergfinken geschälte Sonnenblumenkerne und andere Sämereien
Blaumeisen, aber auch Kohl-, Hauben-, Sumpf- und Tannenmeisen: Fettfutter, Meisenknödel oder –ringe, Sonnenblumenkerne, Erdnüsse und andere Nusssorten
Grün-, Buchfinken und Gimpel (Dompfaffen): Hanf, kleine ölhaltige Sämereien, zerbrochene Erdnüsse, Nuss-Stückchen
Buntspecht und Eichelhäher: Fettfutter und gefettete Erdnüsse
• ausgewiesene Allesfresser - Feld- als auch Haussperling: zerbrochene Nüsse, Fettfutter, getrocknete Beeren, Rosinen
Kleiber: Fett direkt vom Baum, hängende Futtersilos mit Getreideflocken, Hanf, Nüssen, geschälten Sonnenblumenkernen
Rotkehlchen: Bodenfresser, kleine Nussstückchen, fetthaltiges Futter, Getreideflocken sowie spezielles Futter für Insektenfresser mit getrockneten Mehlwürmern und Ameisenpuppen
Stieglitze: lassen sich im Spätherbst mit in der Natur gesammelten Distelköpfen voller Samen an den Futterplatz locken; feine Sämereien (z.B. Mohn)
Zaunkönig: Weich- und Bodenfresser, Haferflocken sowie feine Sämereien (z.B. Mohn, Negersaat) und winziger Erdnussbruch
Zeisig: in hängenden Netzen angebotene ganze oder zerbrochene Nüsse

Freude am Füttern

Vor allem für Kinder und Jugendliche stellt es ein unvergleichliches Erlebnis dar, heimische Wildvögel an einem Futterplatz aus nächster Nähe beobachten zu können. Aber auch den „Großen“ macht es eine unglaubliche Freude, die eigenen Gartenvögel beim Fressen beobachten zu dürfen. Lassen auch Sie sich von Ihren Wildvögeln begeistern.

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