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Nassfutter für Katzen im Test

 

Im Mai 2020 hat sich Stiftung Warentest 30 Nassfuttersorten für Katzen genauer angesehen. Es handelte sich hierbei um sogenannte Alleinfutter. Wie der Name schon besagt, sollte eine Katze bei ausschließlicher Fütterung mit diesen Futtersorten komplett versorgt sein. Von den 30 getesteten Futtersorten wurden drei als ausreichend bewertet und sechs als mangelhaft.

Futter unter die Lupe genommen

Stiftung Warentest untersuchte, ob die getesteten Nassfutter alle Nährstoffe enthalten, welche eine Katze für ein gesundes Leben benötigt. Hierbei wurde von einer ausgewachsenen 4 kg schweren Katze ausgegangen, was der deutschen Durchschnittskatze entspricht.

Neben den Nährstoffen muss ein Futter die Katzen auch mit der nötigen Energie versorgen. Ist die Futtermenge auf der Verpackung zu hoch angeben, kommt es zum Übergewicht. Ist die Menge zu niedrig angegeben, verlieren die Tiere an Körpergewicht und sind unterversorgt. Aus diesem Grund hat Stiftung Warentest auch die Fütterungsempfehlungen auf den Packungen kontrolliert.

Weitere Prüfungskriterien waren:

  • Vorhandensein von Schadstoffen (10%)
  • vollständige Deklaration von Inhaltsstoffen
  • Werbeaussagen (10%)
  • Nutzerfreundlichkeit der Verpackung (5%)

 

Schlechte Noten für fehldosierte Mineralstoffe

Von den 30 getesteten Nassfuttern erhielten sechs das Testurteil sehr gut. Hierbei zeigte sich wieder einmal, dass Handelsketten auch qualitativ hochwertiges Futter anbieten. Zehn Futtersorten erhielten die Note „gut“. Von 6 Futtersorten werden die Samtpfoten nur mangelhaft versorgt. Hierbei wurden die schlechten Noten meistens, auf Grund von schlecht dosierten Mineralstoffen vergeben.

Die Produkte enthielten zu viel Phosphor, Natrium oder Calcium. Diese Nährstoffe werden über die Nieren gefiltert und über den Urin ausgeschieden. Ein ausreichendes Angebot ist wichtig für die Gesundheit, aber ein Überangebot dieser Stoffe belastet die Gesundheit der Nieren. Bei vier, als mangelhaft bewerteten Produkten, waren Jod oder Eisen im Mangel.

 Ist drin, was drauf steht?

Die Antwort von Stiftung Warentest lautet eindeutig „Ja!“. Bei allen untersuchten Futtersorten stimmte die Fleischherkunft überein. Stand also auf der Packung  „Huhn in Soße“, befand sich in der Packung auch wirklich Hühnerfleisch. Dies wurde mittels DNA-Analyse festgestellt. Zudem wurden auch keine Reste von Hörnern, Klauen oder Federn gefunden. Warb ein Hersteller mit dem Aussage „getreidefrei“, konnten auch keine Bestandteile von Reis oder Gluten nachgewiesen werden. Schadstoffe wurden während des Tests nicht entdeckt.

 Die kugelrunde Katze und das Futter

Leider sind viele Katzen in deutschen Haushalten übergewichtig. Vielen Besitzern fällt diese Tatsache gar nicht mehr auf, da idealgewichtige Katzen in der Wahrnehmung oft, als zu mager angesehen werden und leicht übergewichtige Katzen als gesund. Die vom Hersteller angegebenen Futtermengen waren, laut Stiftung Warentest, in vier Fällen zu hoch, sodass die Tier zwangsläufig zu viele Kalorien aufnehmen.

 Weitere Kritikpunkte

Einige Hersteller nutzen fragliche Werbeaussagen. Besonders Begriffe wie „natürlich“ und „fair“ sind rechtlich nicht geschützt. Was also genau mit diesen Adjektiven gemeint ist, bleibt unklar. Hersteller, die ihre Produkte als „natürlich“ deklarieren, nutzen oft keine Konservierungsstoffe. Dies ist aber kein Alleinstellungsmerkmal und gilt für den Großteil aller Futtersorten.

Für Aussagen wie „aus artgerechter Tierhaltung“ und „CO2 kompensiert“ gibt es keine Belege seitens der Hersteller.

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